Freitag, 19. Januar 2018

Die Ökumenischen Kinderbibeltage - Christus durch die Augen der Kinder sehen



Diese drei Tage sind für mich immer gefüllt mit viel Liebe, Engagement und einer Vielzahl von Gänsehautmomenten. Schon bei den Vorbereitungen verspüre ich jedes Mal, trotz aller Anstrengungen, die diese Tage mit sich bringen, wie viel Spaß und Herz jeder Einzelne von uns in diese besondere Zeit steckt. Egal wie gut und professionell man die einzelne Tage vorbereitet, strukturiert und sich auch abspricht, man ist immer wieder von Neuem geflasht, von den Umsetzungen und den Gedankengängen der Kinder und der eigenen Leistung dieses Projekt zu einem Glaubenserlebnis zu gestalten. 

Es sind nicht die tollen Ergebnisse, die am Ende eines jeden Tages wirklich zählen, sondern die Momente, wie das gemeinsame Singen oder Beten, die mir jedes Mal aufs Neue ein Gefühl von Wärme, Geborgenheit und Gemeinschaft geben. Sie schaffen erst diese Atmosphäre, dieses kleine besondere Etwas, dass meinen Glauben ausmacht und das ich in den drei Tagen auch in den Augen der Kinder und meiner Kollegen immer wieder sehen darf. 

In diesen Tagen, die gespickt sind mit tollen Geschichten, Kreativen Arbeiten, gemeinschaftliches Miteinander und dem regen Austausch über Gott merke ich, dass das gelebter Glauben ist und das wir uns hier im Namen Gottes begegnen, um miteinander und auch für die Kinder einen Raum zu schaffen, in denen sie ihren Glauben kennenlernen und leben dürfen.: kindgerecht, empathisch, mit viel Liebe und Zeit. Am Ende eines jeden Tages, wenn die Kinder von ihren Eltern abgeholt werden und man dann die Stille im Kirchraum auf sich wirken lässt, spüre ich Frieden in mir. Ich merke wie gut diese Tage auch für mich und meinen Weg sind und wie nah ich Gott bin. Egal wie anstrengend der Tag auch war, man geht mit einer inneren Wärme und einem beseelten Gefühl nach Hause im Wissen, dass es morgen schöner und genauso voller Emotionen und Gänsehautmomenten sein wird. 

Das Beste an all diesen Erlebnissen ist noch die Tatsache, das die Kinder im Kindergarten mit diesen besonderen Tagen in Kontakt kommen und man sie jedes Jahr aufs Neue bis ins Schulalter immer wieder bei den Kinderbibeltagen begrüßen und begleiten darf. Auch als Makkas kommen sie wieder und werden zu einer tollen und hilfreichen Stütze. All das empfinde ich als eine große Bereicherung, ein wahrer Schatz, der die Kibita zu einem der schönsten Erfahrungen überhaupt macht.


Khatoun Moghaddam

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