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Samstag, 4. April 2020

Palmsonntag für Kinder

Eine liebe Kollegin hat den Palmsonntag für Kinder mit biblischen Erzählfiguren gefilmt - vielleicht ist das etwas für Euch?
Ansonsten, Ihr wißt Bescheid: morgen Palmsonntagfrüh gibt es den ersten Live-Stream einer Messe für den Seelsorgebereich Sankt Augustin.

Aber hier nun das Video und die Einladung, das auch zu begleiten:
 
Liebe Kinder, lest das Evangelium ( Matthäus Kapitel 21 Verse 1-11  )
mit euren Eltern nach und spielt selbst mit euren (Playmobil)figuren den Einzug Jesu nach
und schickt uns die Bilder, die könnten wir auf der Homepage oder auf instagram veröffentlichen, wenn ihr es uns schickt




Ihr könnt dazu auch singen
1.Jesus zieht in Jerusalem ein, Hosianna! Alle Leute fangen auf der Straße an zu schrein:
Hosianna, Hosianna, Hosianna in der Höh! Hosianna, Hosianna, Hosianna in der Höh!
2. Jesus zieht in Jerusalem ein, Hosianna! Seht, er kommt geritten, auf dem Esel sitzt der Herr,
Hosianna, …
3. Jesus zieht in Jerusalem ein, Hosianna! Kommt und legt ihm Zweige von den Bäumen auf den
Weg! Hosianna….
4. Jesus zieht in Jerusalem ein, Hosianna! Kommt und breitet Kleider auf der Straße vor ihm aus!
Hosianna ….
5. Jesus zieht in Jerusalem ein, Hosianna! Alle Leute rufen laut und loben Gott den Herrn!
Hosianna….
6. Jesus zieht in Jerusalem ein, Hosianna!


Kommt und laßt uns bitten, statt das »Kreuzige« zu schrein:
Komm, Herr Jesus, komm, Herr Jesus, komm, Herr Jesus, auch zu uns.
Komm, Herr Jesus, komm, Herr Jesus, komm, Herr Jesus, auch zu uns.
 


Text und Melodie: Gottfried Neubert, nach Matth. 21, 1-11
© Strube Verlag, München


https://www.youtube.com/watch?v=MhfZxYlGwLI

Anne Linden

Montag, 30. März 2020

Heute ist wieder Montag, ... (Bilder malen)

... und weil heute Montag ist ist das Wochenende leider auch schon wieder vorbei. Tja.

Greta Querbach, gemalt für das Gemeindemagazin

Das ist diesmal besonders bitter, weil wir am Wochenende mit Kindern aus unserer Kölner Pfarrei St. Agnes wegfahren wollten. Mit den Kindern nämlich, die in diesem Jahr am Weißen Sonntag zum ersten Mal zur Kommunion gegangen wären. Wären, denn - tja, das Wochenende, aber auch das gemeinsame Fest der Kinder und ihrer Familien am Weißen Sonntag fällt ins Wasser.

Kommunion heißt auf Deutsch Gemeinschaft. Und jetzt, wo sich die Kinder nicht in echt treffen können müssen wir Kommunion neu buchstabieren. Was bedeutet Kommunion, wenn es eng wird? Wenn die Welt im Krisenmodus ist?

Meine Erfahrung der letzten Tage als Seelsorger ist ja: Wir brauchen jetzt erst Recht frohe Botschaften und Zeichen von Gemeinschaft. Die klar machen: Wir halten zusammen, auch wenns unmöglich scheint. Wenn nicht jetzt – wann dann?

Beim gemeinsamen Wochenende in Bonn wollten wir mit den Kommunionkindern ein großes Bild malen. Es hätte Szenen aus der einzigen Geschichte gezeigt, die wir von Jesus als Teenager kennen. Und die Geschichte geht so: Jesus ist mit seinen Eltern unterwegs nach Jerusalem. Die Familie will dort mit anderen Pilgern das Pessachfest feiern. Juden feiern es, um sich an die Rettung ihres Volkes aus Ägypten zu erinnern. Ein riesiges Freudenfest. Aber: Im Gewühl geht Jesus verloren. Die Eltern bemerken das erst auf dem Nachhauseweg. Voller Angst suchen sie den Jungen, laufen zurück und finden ihn, wie er vorwitzig mit Lehrern und Theologen diskutiert. Ein Zwölfjähriger! Hammer. Die Eltern schimpfen. Doch was sagt ihr Herr Sohn? Was sagt das Pubertier? „Hättet euch doch denken können, dass ich im Haus meines Vaters bin. Im Tempel. Pffft. Was regt ihr euch auf?“

Diese Geschichte ist eine Emanzipationsgeschichte. Kinder werden schneller erwachsen als man denkt und gehen ganz flott erste Schritte allein. Sie erschließen sich die Welt. Sind neugierig. Suchen ihren Platz. Finden Freundinnen und Freunde. Probieren etwas aus und verwerfen es wieder. Dabei ist es wichtig, eine homebase zu haben. Einen Ort, einen Hafen, eine Heimat. Ein Haus, das schützt und trägt. Eine communio, eine Gemeinschaft.

Die auch in der Krise hält. Auch in Zeiten vom Corona-Virus. Wo Menschen zu Hause bleiben müssen. Vielleicht krank werden. Wo Kinder ihre Freundinnen und Freunde nicht treffen können. Angst um Oma und Opa haben. 

Wir haben überlegt, dass wir das Kommunionbild trotzdem malen. Jedes Kind sucht sich eine Szene aus der Geschichte aus und malt sie auf ein Plakat. Alle fertigen Bilder lege ich schon mal in der Agneskirche zusammen. Und wenn wir irgendwann die Kommunion feiern, irgendwann, wenn Oma und Opa und alle Freundinnen und Freunde wieder mitfeiern können – dann fügen wir alle Bilder zusammen. Zu einem großen Bild. Das hängen wir dann mitten in die Kirche. 

Denn genau das ist doch Kommunion: Teil einer Gemeinschaft zu sein, die hält, wenn ich sie brauche. Vor allem, wenn Krise ist. Nicht nur an einem Montagmorgen.

Peter Otten

Diesen Beitrag gibt's auch zum Hören, denn Peter Otten mach auch Kirche im WDR.
 

Sonntag, 22. März 2020

Wie wird es Sonntag?

Vielleicht hat jede*r eine unterschiedliche Antwort darauf, vielleicht gibt es aber auch Dinge, die viele teilen würden:

Bei uns wird es Sonntag ...

... wenn der Braten auf dem Tisch steht (für Veganer: bitte ein Ersatzprodukt setzen)
... wenn wir ausschlafen nach einer anstrengenden Woche
... wenn es Kuchen gibt (wahlweise Glutenfrei)
... wenn Besuch kommt
... wenn die Maus kommt (auch wenn die jetzt jeden Tag gesendet wird)
... ?

(Ergänzt doch mal in den Kommentaren, was es bei Euch wäre, wir sind neugierig ;-) )

Für manche ist es auch schön, an einem Gottesdienst teilzunehmen - oder sogar, diesen mitzugestalten.
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, im Internet etwas zu finden (eine Auswahlübersicht ist hier und hier).

Wir wollen Euch hier einige Möglichkeiten aktuell für heute zeigen (siehe unten) und eine ganz konkrete Möglichkeit erzählen, die hier in unserer Gemeinde jemand vorgeschlagen hat:


Wort-Gottesdienst 21.03.2020
1.      Lied: „Einfach Spitze, dass du da bist“
2.      Kreuzzeichen
3.      „Die Gnade Gottes und die Liebe unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch“
4.      Sammlung: Eine Woche Corona liegt hinter uns, noch sind wir gesund, wir haben uns gut verstanden und haben genug zu essen. Wir wollen Gott danken
5.      Gebet: Dankgebet frei
6.      Psalm27, Gotteslob 38
7.      Lied: „Laudato Si“
8.      „Herr Jesus Christus, Lob sei dir jetzt, allezeit und Ewigkeit“ Amen.
9.      1.Samuel 16, 7 -13
10.  Katechese dazu
1.      Gott schaut nicht nach Äußerlichkeiten
2.      Er guckt uns ins Herz und weiß, was wir für ihn und für die Menschen tun können
3.      Gott beruft nicht die Befähigten, sondern befähigt die Berufenen.
4.      Auch die kleinen, unscheinbaren können viel bewirken in Gottes Plan.
11.  Fürbitten:
1.      Für die Corona-erkrankten
2.      Für die Ärzte und Mitarbeiter im Gesundheitsdienst
3.      Für die Politiker, die versuchen gute Lösungen für uns zu finden.
4.      Für alle, die große Angst vor der Krankheit haben, Gott möge sie ermutigen
5. selbst formulierte Bitten, Gedanken, frei ohne Formzwang - oder auch, wie ab heute täglich morgens auf der facebook-Seite Katholisch in Sankt Augustin neu zu finden und mit einem Bild veröffentlicht - hier könnt ihr auch Eure Vorschläge hinschicken!
12.  Vater Unser
13.  Segen: "Es segne und behüte euch der allmächtige und barmherzige Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.“
14.  Lied: „Kleines Senfkorn Hoffnung“


Vom Erzbistum Köln findet Ihr hier einen Gottesdienstvorschlag mit Ausmalbild und in leichter Sprache.
Und die uns besonders in unserer Stadt hier verbundenen Steyler Missionare haben auch jeweils jeden Sonntag einen Vorschlag online, Ihr findet diesen hier.


Allen einen gesegneten Sonntag - bleibt behütet und verbunden!

Montag, 16. März 2020

Den Sonntag in der Familie mit einem Gottesdienst zu Hause feiern ...

Als am Samstagabend durch die Medien ging, dass die Kirchen auch bei uns geschlossen bleiben müssen, haben sich vielleicht manche gefragt, wie sie denn den Sonntagmorgen in der Familie auch feierlich und ein bißchen wie in der Kirche gestalten könnten - mit Ritual, wohltuendem, Gemeinschaft, ...

Auf eine Nachfrage hin hier ein kurzer Aufriss, was dafür ein Ablauf oder Elemente sein könnten:
Anfang (eröffnendes Gebet) - Sammlung (warum und was feiern wir heute?) -
auf Gott ausrichten (Lieder, Psalm, Lobpreis, ...) -
auf Gott hören (Bibellesung oder ähnliches und ggf. Auslegung) -
Gott bitten (frei, formulierte Fürbitten, Vater Unser) -
mit seinem Segen wieder in den Alltag weitergehen... 

(oder besser: solidarisch und verbunden mit allen im Haus bleiben )
Wer ein Gotteslob zu Hause hat: eine Gestaltung einer Wortgottesfeier ist dort ab Nr. 668 zu finden.
Gestaltungsideen für geistliche Impulse und Gebete für jeden Tag und viele Situationen sind unter den Nummer 1-29 und mehr zu finden.

Spannend wär natürlich, was Du / was Sie für einen guten Sonntagmorgen brauchen würdet? Was soll im Gottesdienst vorkommen? Was tut gut? Was wird vermisst? Was würde passen?
-> Gerne kommentieren oder mailen - und vielleicht einen weiteren Beitrag hier gestalten!


Und so wurde z.B. in einer Familie gefeiert:

Kerze anzünden: Zeichen für Jesus, Licht der Welt, mitten unter uns
Aus dieser Bibel wurde an der entsprechenden Stelle vorgelesen
der Psalm mit Kehrvers Gotteslob kam aus dem Gotteslob
Wer kein Instrument spielt, kann wie hier im
Bild ja auf einen Lautsprecher und Playback zurückgreifen ...
1. Lied: „Lasst uns Miteinander“
2. Kreuzzeichen
3. „Die Gnade Gottes und die Liebe unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch“
4. Sammlung: Warum wir hier sind
5. Gebet: frei
6. Psalm 23, Gotteslob 37
7. Lied: „Da berühren sich Himmel und Erde.“
8. „Herr Jesus Christus, Lob sei dir jetzt, allezeit und Ewigkeit“ Amen.
9. Exodus 17, 3 - 7
10. Katechese dazu
1. Das Volk denkt immer wieder in Not, dass Gott es verlassen habe.
2. Gott ist aber auch in der Wüste da und wenn große Not ist.
3. Die Menschen zweifeln an Gott, aber Gott hilft, manchmal auch auf
merkwürdige Art.
11. Fürbitten:
1. Für die Corona-erkrankten
2. Für die Ärzte und Mitarbeiter im Gesundheitsdienst
3. Für die Eltern, die jetzt Arbeit und Kinder unter einen Hut bringen
müssen.
4. Für die Alten, die nicht mehr raus können.
5. Für alle die den Gottesdienst vermissen
12. Vater Unser
13. Segen: "Es segne und behüte euch der allmächtige und barmherzige Gott, der
Vater, der Sohn und der Heilige Geist.“
14. Lied: „Danke für diesen guten Morgen.“


Danke, Fabian!



Der gute Hirte
1 Ein Psalm Davids. Der HERR ist mein Hirt, nichts wird mir fehlen. 2 Er lässt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser. 3 Meine Lebenskraft bringt er zurück. Er führt mich auf Pfaden der Gerechtigkeit, getreu seinem Namen. 4 Auch wenn ich gehe im finsteren Tal, ich fürchte kein Unheil; denn du bist bei mir, dein Stock und dein Stab, sie trösten mich. 5 Du deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde. Du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, übervoll ist mein Becher. 6 Ja, Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang und heimkehren werde ich ins Haus des HERRN für lange Zeiten.

Mittwoch, 25. Dezember 2019

Ein Kind in Betlehem

Gloria, das Kind ist da!
So haben am Heiligen Abend in der Krippenfeier Engel und Hirten gesungen.
So oder in Variationen in allen Sprachen der Welt singen Eltern wohl, wenn das Kind dann da ist.


In Betlehem in Israel,
je nach politischer Ausrichtung würde man sagen in den palästinensischen Autonomiegebieten oder in den besetzten Gebieten oder in Palästina,
fast im Schatten der beeindruckenden Sperrmauer,
gegen die die Berliner Mauer wie ein schwacher Versuch erscheint,
gibt es ein Krankenhaus.
Ein Krankenhaus für Kinder.
Das einzige Kinderkrankenhaus im Westjordanland.


Das besondere daran: jede und jeder der kommt, wird behandelt.
Jede und Jeder zahlt nur das, was er zahlen kann.


Wie kommt das?
Das geht doch gar nicht!
Doch. Denn da kam mal jemand, der wußte das nicht, und der machte das einfach  ...
Naja, ganz so wohl nicht, aber das kann man ja nachlesen. Oder auch im Gedanken an das Kind im Stall etwas spenden. Frühchenrationen oder Erstkonsultationen z.B..


Das kann man auch in Betlehem finden. Und freundliche Gastfamilien in Bait Sahour gleich nebenan, wo die Hirtenfelder sind. Statuen auf einem Kreisverkehr und Kirchen erinnern an die biblische Geschichte.
Und natürlich war da auch das Friedenslicht aus Betlehem in der Krippenfeier.


Und die kleine Krippe für jedes Kind, das in der Verkündigung durch das Krippenspiel mitgearbeitet hat. Auch dafür war die kleine Reise dorthin gut und der Koffer durfte gerne überladen sein.
Marcus Tannebaum

Montag, 26. März 2018

Blick in die Heilige Woche - Nach der Wallfahrt ist vor der Wallfahrt


Es ist wieder so weit: die Fastenzeit ist beinahe zu Ende, mit wunderbarem Wetter konnten wir gestern Palmsonntag feiern - und am Donnerstag beginnt das "Triduum", die Heiligen drei Tage:

am Gründonnerstag feiern wir das letzte Abendmahl und die Gebetsnacht (ab 19:30)
am Karfreitag erinner wir an das Leiden und Sterben (um 15 Uhr besinnlich, aber auch für Kinder gibt es Kreuzwege am Morgen oder kreative Formen),
in der Nacht zum Ostersonntag ab 21:30 erleben wir dann, wie das Licht der Osterkerze die ganze Kirche und die Herzen der Menschen hell macht.
(Alle katholischen Gottesdienstzeiten und Orte in Sankt Augustin finden sie hier)

Und heute schon die nächsten Wochenenden planen: die wärmeren Tage laden uns ein, uns mit anderen und mit dem Glauben im Gespräch auf den Weg zu machen:


Am Sonntag, 22.04.2018, findet die Fuß- und Radwallfahrt nach Alt-Bödingen zur "Schmerzhaften Mutter Gottes" statt.

Treffpunkt der Fußgruppe ist um 07.00 Uhr in der Kirche St. Maria Königin, Matthias-Claudius-Straße. Anschlussmöglichkeiten bestehen um 07.30 Uhr an der Kreuzung Alte Heerstraße / Am Thomaskreuzchen und um 08.00 Uhr am Wegekreuz der Burg Niederpleis.

Die Fahrradgruppe trifft sich um 09.00 Uhr an der Marienstatue an der Kirche St. Maria Königin, Anschlussmöglichkeit um 09.15 Uhr am Wegekreuz Schulstraße / Freie Buschstraße.

Um 12.00 Uhr findet die Pilgermesse in Bödingen statt.

Nach der Pilgermesse besteht die Möglichkeit zu einem "Picknick". Für Getränke ist gesorgt. Speisen möge bitte ein jeder selber mitbringen.
Alle Interessierten, insbesondere auch Familien, sind herzlich eingeladen.
Eine vorherige Anmeldung für die Teilnahme an der Wallfahrt ist nicht erforderlich.

Informationen bei Wolfgang Altenrath, Kontakt auf der homepage des Seelsorgebereiches

Dienstag, 1. April 2014

Sonnig, kreativ, werkend, teamwork ... (y)

 Der letzte "Fastensamstag" stand ganz im Zeichen der Fülle der Sonne - und des handfesten Werkens des Familienmesskreises für den Gottesdienst am kommenden Sonntag



(10:30, St. Martinus Niederpleis)
mit anschließendem Fastenessen -
wer nachbauen möchte findet
hier
die Anleitung.





Es hat Spaß gemacht! Und es ist neben einem guten Miteinander auch was starkes bei herausgekommen - wir werden dann entdecken, was es bedeutet ...

Später dann noch der Besuch bei anderen kreativen in anderen Materialien:
 


Vielen Dank für die Einblicke in wachsenden Frühling und nahendes Ostern  ...


 
Und für den Muffin, den man auch noch gut in der Familie aufteilen konnte :-D
 Später wurde noch kreativ gebacken für den erwarteten Besuch - es ist immer gut, Kuchen da zu haben, oder?



Sonntag, 16. Februar 2014

Leitplanken und Ja und aber

eigentlich möchte ich heute nur auf den blog eines Kollegen hinweisen, der die aktuelle Diskussion um die Lehre der Kirche in Bezug Ehe, Familie und Sexualmoral im Licht der biblischen Lesungen diesen Sonntags reflektiert (bitte lesen: kath 2:30 !) ...
Im Blick auf die Katechese in der Familienmesse gleich und die aktuellen Themen der Woche möchte ich aber auch noch ein Bild einer Leitplanke einstellen, die Kinder auf Ihrer (Spiel)Ebene erleben können (auch wenn einige wie ich höre die echten Leitplanken sehr genau wahrnehmen ...),

aber auch auf die berühmteste Leitplanke dieser Tage verweisen und die Fragen auch hier stellen:
was sind meine Leitplanken,
wie gehe ich mit denen, die mir vorgegeben werden um,
welche Leitplanken wünsche ich mir, wo wünsche ich mir Geborgenheit und Schutz,
lerne ich am Beispiel und am Fehler (und dürfen diese sein),
was mache ich mit den Gedanken, die mich an der Leitplanke entlangschrammen lassen,
...,


In einer modernen Psalmenübertragung ist der Psalm 119 kurz zusammengefasst im Blick darauf, wie ein Mensch geborgen leben kann - und treffend überschrieben:
LEITPLANKE meines ALLTAGS.
In Übertragung eines Kalenderblattspruches:
Gib der Seele eine Leitplanke und der Leitplanke eine Seele.

(kleiner Themenspeicher:
https://de.wikipedia.org/wiki/Pastoral
Das Fremdwort Pastoral (die P.) leitet sich ab vom lateinischen pastor ‚Hirte‘ und wird in der römisch-katholischen Kirche weitgehend synonym mit Seelsorge verwendet. Der Aspekt des Hirtendienstes (im Sinne geistlicher Anleitung, neben dem Lehr- und Heiligungsdienst dieser Kirche) katholischer Seelsorger wird auf diese Weise hervorgehoben. Oberste Hirten der römisch-katholischen Kirche sind der Papst und die Bischöfe; in den anderen christlichen Kirchen werden die pastoralen Ämter abweichend begründet und organisiert.
Im Unterschied zu einer schlichten Dienstleistung ist die Pastoral dem Begriff nach mit der Ausübung römisch-katholischer  Autorität verbunden. Die bevorzugte Methode ist heute jedoch am Dialog mit den Menschen in ihrer Situation orientiert. Wenn jedoch Pastoral und Seelsorge unterschieden werden, so geht es in der Pastoral eher um den personellen Ort (kirchliche Strukturen mit Priestern, Diakonen und anderen Beauftragten, z. B. Pastoralreferenten) und in der Seelsorge eher um die Ausübung kirchlichen Handelns, die stets auch lehrende und liturgische Aspekte hat.
Auf wissenschaftlich-theologische Weise befasst sich damit die Pastoraltheologie. Zu den Methoden der Pastoral forscht die Praktische Theologie.

Oder aus anderer Quelle:
Pastoral: In der Praxis sind die Begriffe Pastoral und Seelsorge austauschbar. Im katholischen Verständnis beziehen sich beide mit unterschiedlicher Gewichtung auf das ganze Feld kirchlichen Handelns. In Verbindung mit dem Grundauftrag der Kirche Heilszeichen für die Welt zu sein (vgl. LG 1), umgreift der Ausdruck Pastoral bzw. „pastorale Vollzüge" den Auftrag, Gott präsent zu machen (GS 21), dafür zu sorgen, dass die Menschen die „volle Einheit in Christus erlangen" (LG 1), und die menschliche Gesellschaft auf das kommende Reich Gottes hin „umzugestalten" (vgl. GS 40). Daraus ergibt sich der Zusammenhang mit Aufbau und Leben der Gemeinde und der größeren Einheit der ganzen Kirche. Damit kommen die Träger (Subjekte) der Heilssendung, Aufgaben und Funktionen (vor allem „auferbauende", organisatorische und leitende) und die einzelnen pastoralen Ebenen in den Blick.)

Donnerstag, 6. Februar 2014

Theosalon: Drei Ecken, ein Elfer

Theosalon: Drei Ecken, ein Elfer: Foto: Rike / pixelio.de Ein kurzer Blick zurück zeigt, dass die katholischen Bischöfe in Deutschland auch schon mal darüber besorgt war...

Montag, 30. Dezember 2013

(Heilige) Familie: das Beste aller Provisorien ...

Kurz nach Weihnachten feiert die Kirche das Fest der Heiligen Familie - das Geschehen von Betlehem ist nur mit einer allerseeligsten Nacht viel zu kurz gefeiert. Auch wenn es begrifflich kaum jemand noch so versteht - die Weihnachtszeit beginnt erst mit dem Heiligen Abend und endet erst am Sonntag nach dem Dreikönigstag.

Heilige oder Eilige oder Teilige Familie ... auch heute gibt es viel dazu zu sagen und zu erleben. Anregend hingewiesen wurde ich darauf, dass alles Erleben und Verklären - gerade vom weihnachtlichen Familientreffen - übersieht, dass die Familie immer schon vorläufig angelegt ist - und wenn ich glaube, dass jetzt mal Ruhe und Stabilität einkehrt, dann steht vielleicht schon die nächste Veränderung hinter der kommenden Kurve. Ob es so fundamentale Ereignisse wie Geburten oder Todesfälle sind oder nur ein Schulwechsel, eine Re-Organisation des Familienalltages oder gar eine Trennung sind ...

Eltern unter Druck oder Familie im Brennpunkt - vielfältig werden die sich ändernden Eckdaten heutzutage besorgt dokumentiert. Die Organisation der Weihnachtstreffen in komplizierten Patchwork-Situationen und genauso in "klassischen" Settings kann schon sehr spannend sein, da reichen die ganzen Weihnachtsferien (vollständig in der Weihnachtszeit liegend) kaum aus.
Wohl viele haben ein Gespür dafür, dass uns allen friedvolle Begegnungen rund um die Weihevolle Nacht gut tun. Und das es ohne ein beschützendes, wohltuendes Umfeld sehr schwer wird.

In dieser Nacht hat "der Friede Gottes den Anfang" gemacht, wie es in einem schönen Lied heißt, dass bei uns gerne in der Krippenfeier gesungen wird. Die Strophen erzählen von dem Geschehen und transportieren das Entscheidende: "doch wie der Friede weiter leben wird, legt Gott in unsre Macht."

Frieden muss man machen und anfangen. Im Kleinen wie im Großen. Auch in der Familie. Und besonders, wenn's mal schwer fällt.


P.S.: Die damalige Heilige Familie war gleich nach der Geburt auch auf der Flucht - und wie viele Menschen sind dies in den "großen" Konfliktgebieten offensichtlich heute auch. Sie brauchen Unterstützung und Solidarität. Großartig, wie manche sich dafür einsetzen - Syrisches Tagebuch.