Mittwoch, 19. März 2014

Zweite MISEREORFrühschicht 2014 in Sankt Augustin - St. Mariä Himmelfahrt

Zu wem gehörst du, Mensch?

                                 Ich bin Teil meiner Familie.

Zu wem gehörst du, Mensch?

                                 Zu denen, die vor mir waren und zu denen, die nach mir kommen.

 

 

 
Zu wem gehörst du, Mensch?


                             Zu denjenigen, die mich erwarten.


 
 
Und zu wem gehörst du, Mensch?


 

Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter verdeutlichte einen Aspekt der Frage,
zu wem wir gehören ... die Fürbitten haben es vielfältig mit Weihrauch empor
getragen - unter der Empore in der Kapelle ...
auf Herzen geschrieben und auf der begleitenden Wand gesammelt
 
 
 
 Und anschließend durften wir am liebevoll gedeckten Tisch im Familienzentrum St. Martinus, Kita Birlinghoven, gleich gegenüber der Kapelle St. Mariä Himmelfahrt zu Gast sein - allen DANKE!


Herr der Töpfe und Pfannen…
Mein Morgengebet
habe ich in die Nacht gesprochen zur Ehre
Deines Namens.
 

... , dass mein
vollendet gedeckter Tisch ein
Gebet werde.

 

 
 
 
 
 
 
 

 

Sonntag, 16. März 2014

Angenehm, neugeistlich revolutionär, gastfreundlich, ... (!)

Gut, dass ich mich heute morgen trotz einiger Schwierigkeiten auf den Weg gemacht habe - über eine Ortsteilgrenze und eine Großbaustelle hinweg und dann auch noch zu einer anderen Uhrzeit als üblich. Es tat mir gut, in eine freundliche Atmosphäre hineinkommend einen Platz zu finden und nette Menschen um mich herum. Und dann noch mit dem neuen Gotteslob lauter (relativ) neue Lieder mitzusingen, die sich (unter neuen Liednummern) von der starken Gemeindeband musikalisch ins Ohr schlängelten ...
Der zweite Fastensonntag brachte in der Familienmesse das Beispielland der Misereorfastenaktion Uganda nahe und die Auseinandersetzung mit dem Evangelium vom dreifachen Hüttenbauen.




Im Anschluss wurde alle zum Coffee-Stop ins Pfarrheim eingeladen mit der Möglichkeit zum fairen Einkauf ...






... und natürlich (wie jeden Monat) zur Begegnung und zum Gespräch ...








und hier wie dort in der Band macht das gute Miteinander über Generationengrenzen und unterschiedliche Gewohnheiten hinweg das Besondere aus.


 
Auch hier ein Danke allen Engagierten!
(Und gerne mehr davon - auch hier)

Freitag, 14. März 2014

FÜNFTER Tag der Bibelwoche Taufe

(Bilder in diesem blogpost wurden wegen der Nutzungsbedingungen entfernt; der ganze  Verlauf ist nun unter http://thema.erzbistum-koeln.de/kath-familienzentren/fz_vor_ort/rheinsieg/sankt_augustin/angebote.html zu sehen )

Guter Gott,
im Licht der Kerze spüre ich:   Ich bin nicht allein.
Im Licht der Kerze spüre ich:   Du hast mich lieb.

Im Licht der Kerze spüre ich:   Du bist da.
Danke für das Licht der Kerze!
Hilf mir, Das Leben anderer etwas heller zu machen!

Für einige war heute - und durchaus mit Bedauern und Trauer zum Abschied - der letzte Tag.
Manche haben morgen noch die Gelegenheit, drei Tauffeiern in drei Pfarrkirchen zu besuchen.
(Heute waren es deren zwei).
... am letzten Tag der Bibelwoche haben es viele Kinder bedauert, dass die morgendliche Runde im Turnraum zu Ende ist. Sie fanden es spannend so viel über die Taufe zu lernen, vor allem, dass fast jeden Tag unser Täufling zu Gast war.


Noch einmal um den Brunnen tanzen, sich von Anton und Marianne, die gezeigt und erklärt haben, wie ein Kind getauft wird, noch einmal Segen (mit Wasser) spüren und zugesprochen bekommen ...

das gehörte von David, dem Finanzminister Konrad, Lydia und anderen noch einmal betrachten und nachfühlen (vielleicht auch mit Wasser) und ein Fest feiern - und sich mit Wehmut vom Wassertropfen Hugo verabschieden (oder welche Namen er auch immer bekommen hat)

Beeindruckend, alle Taufsprüche von allen Kita-Kindern (!) zu hören - und für die Kinder, sie mit geweihtem Wasser zugesprochen bekommen!
Beeindruckend sicher auch die Bilder und das Erleben der Tauffeiern in den Pfarrkirchen!
Vielleicht bald davon noch mehr ... für Heute und für die Woche - genug!



Erste MisereorFRÜHSCHICHT 2014 in Sankt Augustin - St. Martinus





Wohin gehst du, Mensch? Wir stehen am Beginn der Fastenzeit:
40 Tage, sieben Wochen, hundert Chancen – und 1000
kleine Ausreden? In diesem Jahr wollen wir es anders machen.

Visionen beflügeln: Davon bin ich überzeugt und davon erzählt auch die Berufung Abrahams.

S1 Wohin gehst du, Mensch?

S2 Immer nach vorn, selten zurück.

S1 Wohin gehst du, Mensch?

S2 Wohin mich der Weg führt.

S1 Wohin gehst du, Mensch?

S2 Dorthin, wo es schöner und heller
ist.
 
S1 Und wohin gehst du, Mensch?


 
SCHRIFTLESUNG Gen 12, 1-4a
Der Herr sprach zu Abram: Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde. Ich werde dich zu einem großen Volk machen, dich segnen und deinen Namen groß machen. Ein Segen sollst du sein. Ich will segnen, die dich segnen; wer dich verwünscht, den will ich verfluchen. Durch dich sollen alle Geschlechter der Erde Segen erlangen. Da zog Abram weg, wie der Herr ihm gesagt hatte, und mit ihm ging auch Lot.

 Ein guter Aufbruch braucht auch ein gutes Frühstück ...
 
Danke den Vorbereiterinnen in Kirche und Pfarrsaal!
 
 Mit Abraham haben wir den Weg begonnen, die Frage an der Stellwand, nach und nach gefüllt von Bitten auf Fußspuren und Fragezeichenkarten wird an jedem Ort dabei sein - so auch am kommenden Mittwoch, den 19.3. um 6:00 in St. Mariä Himmelfahrt in Birlinghoven - jede(r) ist willkommen!
 

Donnerstag, 13. März 2014

VIERTER Tag der Bibelwoche Taufe

(Bilder in diesem blogpost wurden wegen der Nutzungsbedingungen entfernt; der ganze  Verlauf ist nun unter http://thema.erzbistum-koeln.de/kath-familienzentren/fz_vor_ort/rheinsieg/sankt_augustin/angebote.html zu sehen )



Und es geht in den Endspurt - aber ohne Eile:
Nach der Botschaft des ersten Tages, die der kleine Hirtenjunge David brachte und der Erzählung vom Finanzminister Äthiopiens (wie aktuell Steuerfragen damals wie heute sind ...)
... kam vielerorts die Erzählung von der etwas unbekannten Lydia,
die auch wichtiges zu unserem christlichen Glauben zu sagen hat:

(die Bedeutung ihrer Botschaft erkennt man am Gesichtsausdruck
 und am anscheinend schon in biblischen Zeiten populären "Emoticon" auf dem Gewand ... )
aber es geht um mehr:
vielleicht haben Sie wie andere Eltern auch schon einen Beitrag auf der Stellwand hinterlassen, die um Gedanken, Assoziationen und Taufsprüche bittet?
Sind es nur Klamotten, die Lydia da an ihrem Stand anbietet?

Besucher bringen nicht nur Musik mit, sondern auch Segen ...
(und erklären auch gleich noch einige Taufsymbole ...)

Wobei in jeder Kita ein anderer Rhythmus, unterschiedliche Kreativangebote und vielleicht sogar Lieder vorkommen. Aber überall werden die Kinder erleben, das Jesus ihnen Gutes wünscht und bringt

und Eltern sind eingeladen mitzulesen - und mitzufühlen - und mitzufeiern
Aber denken Sie dran (Kindermund tut Wahrheit kund):
bei besonderen Feiern ziehen wir uns was Schönes an!

Vielen ging hoffentlich in diesen Tagen ein Licht auf


und morgen werden die ersten Taufen gefeiert! Weitere am Samstag - wir freuen uns auf die Höhepunkte und Abschlüsse der Bibelwochen - und auf den neuen Anfang miteinander und mit Gott an allen Tagen. Die Quelle kann unseren Durst und unsere Sehnsucht an vielen Tagen stillen.

Halleluja!

(Aber besser, vielleicht jetzt schon etwas Wasser mitzunehmen? ;-) )




Mittwoch, 12. März 2014

DRITTER Tag der Bibelwoche Taufe

(Bilder in diesem blogpost wurden wegen der Nutzungsbedingungen entfernt; der ganze  Verlauf ist nun unter http://thema.erzbistum-koeln.de/kath-familienzentren/fz_vor_ort/rheinsieg/sankt_augustin/angebote.html zu sehen )

Am Anfang ist das Herz ...













oder ist es ein Tanz?













Viele Wege und Erkundungen 
standen
auf
dem
Programm ...
  vielleicht sogar ein Schatz, der entdeckt wird?

Wer kann ihn finden? Besucher?

Auf jeden Fall brauchen wir schöne Kerzen!

Und Lieder!

Auch Fische?
Wir werden sehen, wie es weitergeht ... überall etwas anders ... bunt und vielfältig wie das Leben und die unterschiedlichen Einrichtungen und Orte - aber immer froh wie das Evangelium!
Heute wurden unter anderem auch Wünsche für die Täuflinge gesammelt:
Viel Glück, ein gutes Herz ... und schöne Haare!

Dienstag, 11. März 2014

ZWEITER Tag der Bibelwoche Taufe

(Bilder in diesem blogpost wurden wegen der Nutzungsbedingungen entfernt; der ganze  Verlauf ist nun unter http://thema.erzbistum-koeln.de/kath-familienzentren/fz_vor_ort/rheinsieg/sankt_augustin/angebote.html zu sehen )

Ein faszinierender Brunnen und das Geheimzeichen der frühen Christen ...
Wie wäre es mit einem Namen, der einen gleich als "Gottes Geschenk" vorstellt? Oder einen Taufspruch, der einen zu Gott gehörend beschützt ...

Spruch des Tages: der Kämmerer sieht aus wie ein paar Kinder aus unserer Kita, genau so dunkel!
Gott ist das Licht das wir durch die Welt tragen!
Darauf braucht der Erzähler erst mal einen Schluck Wasser
... malen, schneiden, basteln zur Beruhigung nach einem spannenden Tag!


Was zum lesen für die Eltern

und Kerzen für die Kinder ...
oder so
 bis morgen, ich bin gespannt ...
(und habe noch einiges in der Hinterhand :-) )







Montag, 10. März 2014

ERSTER Tag der Bibelwoche Taufe

(Bilder in diesem blogpost wurden wegen der Nutzungsbedingungen entfernt; der ganze  Verlauf ist nun unter http://thema.erzbistum-koeln.de/kath-familienzentren/fz_vor_ort/rheinsieg/sankt_augustin/angebote.html zu sehen )

Wir sind alle wunderbar gemacht!
Vielleicht das Wichtigste aus dem 139. Psalm, der im heutigen Anspiel die biblische Grundlage gegeben hat - der Einstieg in eine kreative und freudig verspielte Woche
mit Wasser und mee(h)r ...




Die Freude war den Kinder beim Singen, Spielen, Basteln anzumerken ...

"Hast Du denn NUR schwarze Schafe?" wurde da schon mal der Hirte oder die Hirtin gefragt ...

Es wurden Namen gesucht - die eigenen, unverwechselbaren - oder doch auch doppelten? Aber auch wenn mal ein Name gleich sein sollte - wir sind ganz verschieden wunderbar - da machen auch schon die Kleinsten begeistert mit ...






Und suchen den Namen des Tropfens, der die Woche begleitet - aber nein, "mee(h)r" kann er nícht heißen, oder?








Wir dürfen gespannt sein ...

Sonntag, 9. März 2014

Normal, üblich, gewollt, angemessen ... (?)

 „Das geht hier nicht, das macht man nicht, das will doch hier keiner, …“
Worte, die man zunächst nicht unbedingt mit Christsein und kirchlicher Gemeinschaft in Verbindung bringt. Doch nach einem interessanten Gespräch mit einer nordkoreanischen Ordensschwester und einem persönlichen Erlebnis nach einem sonntäglichen Gottesdienstbesuch wurde ich vermeintlich eines besseren belehrt und musste erkennen, dass solche Worte leider doch und anscheinend viel häufiger als man denkt ihren Platz unter uns Christinnen und Christen haben.
 
 „Die Kirche in Deutschland, viele Gemeinden und deren Mitglieder gehen einen falschen Weg…“ Das waren die Worte der Ordensschwester, die mich nachdenklich stimmten. Sie sprach von Kleinkariertheit und Verschlossenheit vieler in der Kirche engagierter Christinnen und Christen. Immer wieder haben Menschen auf Grund ihrer sozialen Herkunft, ihres Charakters oder ihrer Bildung Schwierigkeiten, in der Kirche und ganz konkret in ihrer Heimatgemeinde ihren Platz zu finden und Fuß zu fassen:
 
Kleidet oder verhält man sich nicht wie „normal üblich, gewollt, angemessen und der Norm entsprechend“, so fängt das Gerede und der Spott an. Es werden folglich unnötige Kommentare gegenüber Mitchristen geäußert, die sich nicht an die üblichen Konventionen und Verhaltensideale halten und dabei wird gleichzeitig versucht, sich selbst als die Norm und den idealen Kirchgänger darzustellen. Doch ist dieser angeblich „ideale Kirchgänger“ dann am Ende auch der „ideale Christ“?
 
Meiner Meinung nach gibt es keinen idealen Christen und keine ideale Christin. Wir sind alle Menschen mit Fehlern und Schwächen. Doch bin ich der Meinung, dass wir als Christinnen und Christen wieder stärker wahrnehmen sollten, wie Christus uns im Nächsten,, im Geringsten unserer Brüder und Schwestern begegnet. Er begutachtet uns nicht nach unserem Aussehen, unserer Kleidung oder unserem (Fehl-)verhalten, sondern er freut sich über einen jeden von uns und nimmt uns so an, wie wir sind. In der Nachfolge Christi sollten wir uns demzufolge unserem Gegenüber, der auf unsere Zuwendung angewiesen ist und der seinen Platz bei uns in der Gemeinde, und damit in der Kirche, sucht, mit Offenheit statt mit Abwehrreflex begegnen. Wir sollten uns die Worte von Papst Franziskus, dass die Kirche aufgrund „ihrer Verschlossenheit und ihrer Bequemlichkeit, sich an die eigenen Sicherheiten zu klammern, krank ist“ (Evangelii Gaudium) zu Herzen nehmen.
Wir alle sind „Kirche“, denn wir alle sind von Gott zusammengerufen und vereint, um die Versammlung derer zu bilden, die durch den Glauben und die Taufe Kinder Gottes, Glieder Christi und Tempel des Heiligen Geistes werden. Und jeder einzelne von uns kann somit –ja hat sogar den Auftrag- den ersten Schritt hin zu einer offeneren Kirche wagen, in dem wir die frohe Botschaft Christi nicht nur verkünden sondern auch selber praktizieren!
 
Christina Metten, Katechetin und angehende Grundschullehrerin

Dienstag, 4. März 2014

40 Tage mehr. In Sankt. Augustin.

Nun geht es also los: Fastenzeit. Morgen früh mit vielen Aschenkreuzen, dann Tag für Tag den Blick für das Richtige schärfen - Wo ist Umkehr nötig?
Viele wichtige Impulse kann man finden, ob beim Bistum Essen oder an der Einen Welt orientiert, oder eben mit dem, was sich vor Ort bietet.
Auch im Blick auf Ostern und was das Fest mit oder ohne Hase, Lamm und Eier in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit bedeutet - was wartet da auf mich, was trägt mein Leben und meinen Sinn, wie beschäftigt mich "der" Glaube - mein Glaube?

Vor wenigen Tagen habe ich anregende Gedanken über "das kleine Karo" gehört, das doch so viel von unserem Alltag bestimmt und oft auch klein macht. "Das geht hier nicht, das macht man nicht, du wirst schon sehen, wie kannst Du nur, das will doch hier keiner, das hat doch keine Aussicht ..."
Ich fühlte mich bestärkt, wo ich selbst unter solchem Kleingeist leide, besonders, wenn er so prägend über allem liegt.
Und ich fühlte mich ertappt, wo ich dann an anderer Stelle in andere Richtung vielleicht in ähnlichem Schema "funktioniere".
Das "kleine Karo" in Dir? Und vor allem in mir? Das möchte ich besonders die 40 Tage mehr im Blick haben - und hoffentlich entlarven - und dem freimachenden Geist Gottes mehr Raum geben.

Dienstag, 25. Februar 2014

Bibelwoche Taufe in Sankt Augustin

Auch wenn der finale Karnevalstrubel manches überlagert und der Aschermittwoch mit der beginnenden Fastenzeit gewichtig ist, soll es jetzt schon Thema und Ankündigung zum neugierig machen sein:


die erste Fastenwoche 2014 (10.3.-15.3.) ist in einigen Kitas und Familienzentren in Sankt Augustin Themenwoche mit Erzählen, Spielen, Basteln, Erfahren, Vorbereiten ... rund um die Taufe.

Deswegen hier eine kleine mediale Offensive: fünf Posts mit fünf Videos, die zum Hineingehen in fünf Kirchen einladen sollen, in denen dann am 14. und 15.3. in großer Gemeinschaft und mit viel Freude Kinder dieses Geschenk empfangen werden.
Das zweite wordle hier unten ist aus der Katechese zur Taufe von Papst Franziskus entstanden;
ich freue mich auf die Woche und die Gespräche - gerne auch hier - und auf das wordle, was wir vielleicht am Ende aus den Erlebnissen und Berichten dieser Tage machen werden!

 
 

... ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ... viele Kirchen (V)

In der Bibel im Brief an die Epheser Kapitel 4.
In Sankt Augustin in der ersten Woche der Fastenzeit (10.-15.3.) in den katholischenKitas und Familienzentren eine Bibelwoche zur Taufe.
Und einige Taufen in einigen Kirchen ...
 
Und viel Programm in den Kitas und Familienzentren ... hier eine (teilweise) Beispielübersicht:
 

... ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ... viele Kirchen (IV)

In der Bibel im Brief an die Epheser Kapitel 4.
In Sankt Augustin in der ersten Woche der Fastenzeit (10.-15.3.) in den katholischenKitas und Familienzentren eine Bibelwoche zur Taufe.
Und einige Taufen in einigen Kirchen ...

... ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ... viele Kirchen (III)


In der Bibel im Brief an die Epheser Kapitel 4.
In Sankt Augustin in der ersten Woche der Fastenzeit (10.-15.3.) in den katholischenKitas und Familienzentren eine Bibelwoche zur Taufe.
Und einige Taufen in einigen Kirchen ...

... ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ... viele Kirchen (II)

In der Bibel im Brief an die Epheser Kapitel 4.
In Sankt Augustin in der ersten Woche der Fastenzeit (10.-15.3.) in den katholischenKitas und Familienzentren eine Bibelwoche zur Taufe.
Und einige Taufen in einigen Kirchen ...

... ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ... viele Kirchen (I)

In der Bibel im Brief an die Epheser Kapitel 4.
In Sankt Augustin in der ersten Woche der Fastenzeit (10.-15.3.) in den katholischen Kitas und Familienzentren eine Bibelwoche zur Taufe.
Und einige Taufen in einigen Kirchen ...

Sonntag, 16. Februar 2014

Leitplanken und Ja und aber

eigentlich möchte ich heute nur auf den blog eines Kollegen hinweisen, der die aktuelle Diskussion um die Lehre der Kirche in Bezug Ehe, Familie und Sexualmoral im Licht der biblischen Lesungen diesen Sonntags reflektiert (bitte lesen: kath 2:30 !) ...
Im Blick auf die Katechese in der Familienmesse gleich und die aktuellen Themen der Woche möchte ich aber auch noch ein Bild einer Leitplanke einstellen, die Kinder auf Ihrer (Spiel)Ebene erleben können (auch wenn einige wie ich höre die echten Leitplanken sehr genau wahrnehmen ...),

aber auch auf die berühmteste Leitplanke dieser Tage verweisen und die Fragen auch hier stellen:
was sind meine Leitplanken,
wie gehe ich mit denen, die mir vorgegeben werden um,
welche Leitplanken wünsche ich mir, wo wünsche ich mir Geborgenheit und Schutz,
lerne ich am Beispiel und am Fehler (und dürfen diese sein),
was mache ich mit den Gedanken, die mich an der Leitplanke entlangschrammen lassen,
...,


In einer modernen Psalmenübertragung ist der Psalm 119 kurz zusammengefasst im Blick darauf, wie ein Mensch geborgen leben kann - und treffend überschrieben:
LEITPLANKE meines ALLTAGS.
In Übertragung eines Kalenderblattspruches:
Gib der Seele eine Leitplanke und der Leitplanke eine Seele.

(kleiner Themenspeicher:
https://de.wikipedia.org/wiki/Pastoral
Das Fremdwort Pastoral (die P.) leitet sich ab vom lateinischen pastor ‚Hirte‘ und wird in der römisch-katholischen Kirche weitgehend synonym mit Seelsorge verwendet. Der Aspekt des Hirtendienstes (im Sinne geistlicher Anleitung, neben dem Lehr- und Heiligungsdienst dieser Kirche) katholischer Seelsorger wird auf diese Weise hervorgehoben. Oberste Hirten der römisch-katholischen Kirche sind der Papst und die Bischöfe; in den anderen christlichen Kirchen werden die pastoralen Ämter abweichend begründet und organisiert.
Im Unterschied zu einer schlichten Dienstleistung ist die Pastoral dem Begriff nach mit der Ausübung römisch-katholischer  Autorität verbunden. Die bevorzugte Methode ist heute jedoch am Dialog mit den Menschen in ihrer Situation orientiert. Wenn jedoch Pastoral und Seelsorge unterschieden werden, so geht es in der Pastoral eher um den personellen Ort (kirchliche Strukturen mit Priestern, Diakonen und anderen Beauftragten, z. B. Pastoralreferenten) und in der Seelsorge eher um die Ausübung kirchlichen Handelns, die stets auch lehrende und liturgische Aspekte hat.
Auf wissenschaftlich-theologische Weise befasst sich damit die Pastoraltheologie. Zu den Methoden der Pastoral forscht die Praktische Theologie.

Oder aus anderer Quelle:
Pastoral: In der Praxis sind die Begriffe Pastoral und Seelsorge austauschbar. Im katholischen Verständnis beziehen sich beide mit unterschiedlicher Gewichtung auf das ganze Feld kirchlichen Handelns. In Verbindung mit dem Grundauftrag der Kirche Heilszeichen für die Welt zu sein (vgl. LG 1), umgreift der Ausdruck Pastoral bzw. „pastorale Vollzüge" den Auftrag, Gott präsent zu machen (GS 21), dafür zu sorgen, dass die Menschen die „volle Einheit in Christus erlangen" (LG 1), und die menschliche Gesellschaft auf das kommende Reich Gottes hin „umzugestalten" (vgl. GS 40). Daraus ergibt sich der Zusammenhang mit Aufbau und Leben der Gemeinde und der größeren Einheit der ganzen Kirche. Damit kommen die Träger (Subjekte) der Heilssendung, Aufgaben und Funktionen (vor allem „auferbauende", organisatorische und leitende) und die einzelnen pastoralen Ebenen in den Blick.)

Donnerstag, 6. Februar 2014

Theosalon: Drei Ecken, ein Elfer

Theosalon: Drei Ecken, ein Elfer: Foto: Rike / pixelio.de Ein kurzer Blick zurück zeigt, dass die katholischen Bischöfe in Deutschland auch schon mal darüber besorgt war...

Montag, 27. Januar 2014

Ehre, wem Ehre gebührt - Ein Gastbeitrag von Kordula Montkowski

Vor kurzem begegneten mir in den Nachrichten zwei Meldungen aus dem Vatikan, die auf den ersten Blick vielleicht widersprüchlich erschienen. Zunächst berichteten die Medien von einer tiefgreifenden Veränderung in der Vergabepraxis päpstlicher Ehrentitel, nach der nur einer von drei Titeln übrig blieb, gut passend zum Bild des bescheidenen Papstes Franziskus. Dann folgte aber wenige Tage später die Ankündigung der Verleihung des Kardinalspurpurs an 19 Bischöfe und zwar nicht nur als Berufung in das Gremium, das den Papst wählt, sondern eben auch als Auszeichnung verdienter Bischöfe – eben dann doch als eine Art „Ehrentitel“. Beide Nachrichten riefen die übliche Mischung von Reaktionen zwischen Spott, Neid und Unverständnis hervor, die Meldungen aus dem Vatikan schon mal gerne mit sich ziehen. Mich ließen sie aber darüber nachdenken, welche Titel mir in meinem Leben wichtig sind.

Berufsbezeichnungen, Abschlüsse, Ehrenämter, „Freundin von“ – Titel und Bezeichnungen, die für Lebensabschnitte stehen, die Erreichtes kennzeichnen, für die ich zum Teil ja auch einiges getan habe. Aber doch gibt es einen „Ehrentitel“, der mir wichtiger ist als alle anderen, einen, den ich unverdient und ohne mein Zutun tragen darf und den ich dann auch noch mit allen Menschen auf dieser Welt teilen darf oder muss: „Gottes Kind“. Kein Titel, den man sich unbedingt auf die Visitenkarte drucken lassen würde, sondern ein Titel, der zugleich Zusage und Aufforderung ist und dem es sich Tag für Tag würdig zu erweisen gilt. Vielleicht könnte es noch ein später Vorsatz für dieses Jahr werden, dass ich so leben möchte, dass meine Mitmenschen mir anmerken, dass ich diesen schönen Titel trage. Einen Versuch ist es wert!
 

Kordula Montkowski, Pastoralreferentin in Mettmann

Sonntag, 12. Januar 2014

Was habe ich mit 185 Seiten zu tun?

Ende November kamen in dichter Folge gleich zwei umfangreiche Papiere in die Öffentlichkeit. Beide sind sie 185 Seiten lang: Das Koalitionspapier von CDU/CSU und SPD, welches die Politik in unserem Land für die nächsten Jahre vorgibt, und das Evangelii Gaudium, welches eine Revolution der Kirche anregen will. Das eine wird von Parteitagen und einer Mitgliederbefragung in Kraft gesetzt. Das andere bittet darum gelesen und überlegt zu werden, auch wenn sein Autor, Papst Franziskus selbst, sich bewusst ist, dass seine Texte in der heutigen Zeit nicht auf großes Interesse in der breiten Öffentlichkeit stoßen. Aber er wird durchaus als Regierungserklärung interpretiert. Eine Art Mitgliederbefragung gab es übrigens auch, kurz zuvor. Haben Sie da auch mitgemacht?
 
Es gab schnell unzählige Zusammenfassungen und Lesehilfen zum apostolischen Rundschreiben und bei genauem Hinschauen ist es wie in fast jeder Kommunikation: Sie beinhalten Selbstaussagen der jeweiligen Autoren und eine Meinung in der Auswahl der Schwerpunkte. Richtig zufrieden war ich mit keiner der angebotenen, dagegen manchmal irritiert oder nachdenklich, sogar ärgerlich.
 
(ANKOMMEN?)
Bemerkenswert für mich ist die besinnliche Sichtweise, dass Gottes Gegenwart in der Stadt nicht hergestellt, sondern entdeckt werden muss, dass der religiöse Aspekt sich in verschiedenen Lebensstilen vermittelt. Trotzdem wird die bleibende Bedeutung der Pfarrei nicht verneint, WEIL sie formbar ist. Das sind kräftige Gedankenanstöße gegen manche Tendenzen zur religiösen Monokultur und zum Gebot, dass immer alles ganz genau so gemacht werden muss wie immer. Dieses pseudopastorale Argument wird entlarvt. Alles dreht sich um die Sendung und den missionarischen Auftrag Jesu: Bringt allen Menschen die frohe Botschaft! Besonders denen, die am Rand stehen. Auch wenn eure liebgewonnene Kirche dabei vielleicht etwas verbeult wird. Ich glaube, dass manche Kirchenbilder und Kirchenalltage auch bei uns die eine oder andere Beule brauchen, um wirklich für die vielen Menschen erreichbar, sichtbar oder sogar berührbar zu werden.
("Papas Mobil" dazu im Vatikan)

Ich fühle mich durch die Worte vom argentinischen Papst aus Rom ermahnt, ermutigt und angeregt zu missionarischer Kreativität und möchte „großherzig und mutig die Anregungen“ aufgreifen, „ohne Beschränkungen und Ängste“. Wer macht mit?


Ob Anonym oder nicht: schreiben Sie mir Ihre Meinung, ergänzen Sie die Gedanken, diskutieren Sie Ideen mit, gestalten Sie konkrete Handlungsvorschläge. Lassen Sie sich mitnehmen in die Dynamik der „Mission“ – und werden Sie selbst immer mehr, was Sie sind – Gesendet! In Freude! Des Evangeliums! (= Evangelii Gaudium)....

Montag, 30. Dezember 2013

(Heilige) Familie: das Beste aller Provisorien ...

Kurz nach Weihnachten feiert die Kirche das Fest der Heiligen Familie - das Geschehen von Betlehem ist nur mit einer allerseeligsten Nacht viel zu kurz gefeiert. Auch wenn es begrifflich kaum jemand noch so versteht - die Weihnachtszeit beginnt erst mit dem Heiligen Abend und endet erst am Sonntag nach dem Dreikönigstag.

Heilige oder Eilige oder Teilige Familie ... auch heute gibt es viel dazu zu sagen und zu erleben. Anregend hingewiesen wurde ich darauf, dass alles Erleben und Verklären - gerade vom weihnachtlichen Familientreffen - übersieht, dass die Familie immer schon vorläufig angelegt ist - und wenn ich glaube, dass jetzt mal Ruhe und Stabilität einkehrt, dann steht vielleicht schon die nächste Veränderung hinter der kommenden Kurve. Ob es so fundamentale Ereignisse wie Geburten oder Todesfälle sind oder nur ein Schulwechsel, eine Re-Organisation des Familienalltages oder gar eine Trennung sind ...

Eltern unter Druck oder Familie im Brennpunkt - vielfältig werden die sich ändernden Eckdaten heutzutage besorgt dokumentiert. Die Organisation der Weihnachtstreffen in komplizierten Patchwork-Situationen und genauso in "klassischen" Settings kann schon sehr spannend sein, da reichen die ganzen Weihnachtsferien (vollständig in der Weihnachtszeit liegend) kaum aus.
Wohl viele haben ein Gespür dafür, dass uns allen friedvolle Begegnungen rund um die Weihevolle Nacht gut tun. Und das es ohne ein beschützendes, wohltuendes Umfeld sehr schwer wird.

In dieser Nacht hat "der Friede Gottes den Anfang" gemacht, wie es in einem schönen Lied heißt, dass bei uns gerne in der Krippenfeier gesungen wird. Die Strophen erzählen von dem Geschehen und transportieren das Entscheidende: "doch wie der Friede weiter leben wird, legt Gott in unsre Macht."

Frieden muss man machen und anfangen. Im Kleinen wie im Großen. Auch in der Familie. Und besonders, wenn's mal schwer fällt.


P.S.: Die damalige Heilige Familie war gleich nach der Geburt auch auf der Flucht - und wie viele Menschen sind dies in den "großen" Konfliktgebieten offensichtlich heute auch. Sie brauchen Unterstützung und Solidarität. Großartig, wie manche sich dafür einsetzen - Syrisches Tagebuch.

Sonntag, 22. Dezember 2013

exemplarisches Probieren und alltägliches Üben ...

Lässt bei Ihnen auch schon ein bisschen der vorweihnachtliche Stress nach oder starten Sie voll durch bleiben Sie atemlos bis zur Bescherung am (H)eiligen Abend?
Für mich persönlich ist nach den Aufgaben der vergangenen Woche ein wenig durchhängen möglich, auch wenn für den 23. noch einige Termine anstehen und für den 24. noch einige formale und inhaltliche Vorbereitungen nötig sind - keine Ferien (oh großes Glück und beste Wünsche für die frohen Kinder!), aber auch nicht mehr als Arbeitsalltag. Natürlich, in besonderer Zeit.

Dies lässt mir angeregt von Impulsen, die ich dankbar von außen empfange, Gelegenheit darüber nachzudenken, was wir da so intensiv in den aufgeladenen Tagen des Advents versuchen. Es ist ja schon gut, wenn es nicht nur um gefühlsreiche Planungen und Erwartungen geht, sondern auch um einen Anstoß zum christlich motivierten Handeln - wie bereite ich dem Herrn den Weg in meinem Alltag? Was bedeutet es für mich, dass Gott Mensch werden will in meinem Leben, in den schönen und auch in den traurigen Momenten? Wofür versuche ich mir in diesen Tagen Zeit zu nehmen, und warum tue ich das nicht in den anderen 48 Wochen des Jahres auch öfter?

Ein kleines Beispiel: Gestern durfte ich beim (erstmaligen) Zubereiten von Klößen für ein festliches vorweihnachtliches Essen über die Schulter schauen und den Dampf bewundern.

Aber einige Frauen nehmen sich ehrenamtlich jeden Samstag die Zeit, für Männer in der Notunterkunft der Stadt Sankt Augustin Woche für Woche ein gutes Essen zuzubereiten. Ungefragt, unentgeldlich, Woche für Woche ...

Gut, wenn der Advent uns ins Nachdenken bringt.
Besser, wenn aus dem Nachdenken konkrete Taten werden.
Noch etwas besser, wenn es nicht nur einzelne symbolische Handlungen bleiben, sondern der Auftrag, Christus auch heute unserem Nächsten Mensch werden und das konkret erlebbar werden zu lassen immer wieder ganz selbstverständlich ist.

Und wo werde ich auch nächste Woche ein "adventlicher" Mensch sein?

Montag, 16. Dezember 2013

Gedanken eines Nachtwächters auf eine Jahrhunderte alte Melodie ...

Wachet auf
ruft uns die Stimme
Wach auf Stadt
Mach dich bereit
Gott will Mensch werden
Das Herz
vor Freude voll
vom Himmel hoch
Ein Stern geht auf
Gott will Mensch werden
Menschen- und Engelszungen
vor deiner Stadt
solche Freude
Gott will Mensch werden
Hey, Mensch!
Wach auf!
 
(Das Lied steht in der vollen poetischen Form im alten Gotteslob Nr. 110; die kursive Auswahl könnte auch dich und mich heute hier in unserer Stadt treffen, mehr als die erzählte biblische Geschichte ...)
 
Wer hat noch andere Nacht- oder Früh-Auf-Wach-Gedanken zu teilen? Erfahrungen aus diesem eigenen Advent, Erlebnisse in Frühschichten und jenseits davon ...

Dienstag, 10. Dezember 2013

Advent, Advent, ein Paketläufer rennt ...

Glühweinselig bewegen wir uns weiter durch den Advent, die Hälfte ist schon fast geschafft ... aber nicht für unsere manchmal leider wohl bedauernswerten Mitbürger im Paketlaufdienst der verschiedenen Weltkonzerne. Bei den ohnehin bei manchen mehreren tausend Stufen täglich kommt zum weihnachtlichen Endspurt noch einiges dazu. Die Prämien pro Paket steigen dafür bei den Subunternehmern sicher nicht - es bleiben manchmal die dreißig cent. Natürlich unterm Strich nur, wenn nicht zuviele Pakete nicht fristgerecht geliefert werden können - dann gibts Abzüge in der B-Note, und vielleicht bleiben am Ende des Monats nur 1000 Euro übrig, trotz 10-12 Stunden am Tag und wenig netten Worten.
Früher, da waren sie Boten, kannten ihr Viertel und die Menschen darin und verbreiteten Nachrichten noch nebenbei, hatten wohl auch Zeit für ein kurzes Wort - und auf diese Jahreszeit hin gab es wohl einiges Nettes in flüssiger oder fester Form dazu. Heute gibt es mehr als man denkt unfreundliche Erwartungshaltungen und wenig Hilfsbereitschaft für die Pakete bis 31 kg.
Übrigens ist heute auch der Internationale Tag der Menschenrechte - da gibt es unter anderem auch einen Passus über menschenwürdige Arbeit und angemessene Entlohnung zu gesellschaftlich anerkanntem Auskommen. Offenbar nicht nur seit Günther Wallraff, Günther Jauchs Diskussion dazu und dem aktuellen Zeit-Artikel ein sehr aktuelles Thema bei uns zu Hause in Deutschland - ob in Glühwein- und Online-shopping-seligkeit oder auch danach, wenn der Alltag wieder in die Nachrichtenwelt einkehrt ...

Theosalon: Hinterm Bahndamm

Theosalon: Hinterm Bahndamm: Foto: Harald Lapp / pixelio.de Wem soll es dienen, dass Gott eindeutig solidarisch ist? Na, vielleicht dazu, dass sich der Zynismus hin...

Montag, 2. Dezember 2013

Die ersten Türchen sind geöffnet ...

So, und schon sind wir mittendrin im Advent. Wie viele Türchen habt ihr schon auf gemacht? Leckere Kleinigkeiten, besinnliche Sprüche, Spielzeug für die Kinder, Aufmerksamkeiten, Fensterbildkalender, Gottesdienste, Weihnachtsmarktbesuche, Glühweintassen, Plätzchenbacken und verpacken - die Aufzählung hat etwas meditatives und wäre individuell anzupassen und möglicherweise lang und länger ... auch eine Möglichkeit, hier etwas im Austausch zu hinterlassen - einfach die eigenen Stichworte als Kommentare hinterlassen.

Die große Menge der Worte kann das Ziel vielleicht verdecken, wobei ich nicht sagen möchte, dass alle den gleichen Advent mit den gleichen Zielen verfolgen sollten - die je persönliche Situation kann so verschieden sein - nicht nur bezüglich der Nähe und der Beziehung zum kirchlich-religiösen Inhalt in freier, neu performter oder auch klassischer bis konservativer Form. Vielleicht drängen sich alltägliche größere und kleinere Probleme in den Vordergrund, oder Ereignisse im näheren oder weiteren Umfeld hinterlassen mich einfach nur noch betroffen. Manchmal auch sprachlos erschüttert.
Aber ein Ziel in den Blick zu nehmen ist für jeden Weg sinnvoll. Der Advent ist eine sehr überschaubare Etappe auf dem Weg der Menschwerdung. Jeden Sonntag besonders betrachten die Gottesdienste eher seltene Texte der Propheten - ein spannendes Projekt setzt diese Botschaft mal ganz anders um - time2celebrate.

Einige besondere Termine laden auch in der Woche ein mit neuen oder anderen Impulsen weiterzugehen - die ersten Krippenspielproben haben vielerorts stattgefunden, Mittwoch liegt was in der Luft in der Emmauskirche, Freitag gibt es Frühschichten in St. Martinus oder als Messe in St. Maria Königin. Am Samstag dann ein Adventsmarkt mit (siehe blogadresse!) der HimmelsZeltKapelle: Adventssingen, Krippenwettbewerb, Nikolausbesuch, Roratemesse ... nicht nur ganz Buisdorf ist da auf den Beinen.

Sehet die erste Kerze brennt - sie heißt Hoffnung.

Montag, 25. November 2013

Alles (wieder?) auf Anfang ...

Alle Jahre wieder ... noch bevor die große Festsentimentalität total durchgreift, beginnt doch tatsächlich mit dem kommenden Sonntag erstmal der #Advent - kaum zu glauben, wo doch die Weihnachstdeko bereits ausverkauft scheint, dem ein oder anderen Nugat-Baumstämme und Printen schon über sind und echte oder unechte Nikoläuse oder Weihnachtsmänner schwer zu beschaffen - wohl dem, der zur rechten Zeit vorgesgorgt hat? Ist das etwa im hier und jetzt eine neue Ausdrucksform des Evangeliums der klugen und der törichten Frauen?
Beeindruckt hat mich heute die Radiomeldung, dass Weihnachtsmärkte inzwischen ein #Milliardengeschäft seien. Mit Bratwurst- und Glühweinständen wären schnell mehrere hunderttausendeuro an einem Standort (!!) zu machen - die Wertschöpfung ist dabei so groß ...

Allein diese Zusammenstellung von Stichworten läßt mich recht nachdenklich in den Advent starten ...

Und, was sind Eure top-tags ab dem kommenden Sonntag? Schreibt doch Kommentare ...
Im weiteren stelle ich hier auch die Infos zu ein paar Terminen im Advent ein.
Alles auf Anfang ...



(mit dem ersten Advent beginnt die Tradition der Kirche das neue (Kirchen)Jahr)