Dienstag, 7. April 2020

Zehn Gebote dieser Tage


THE TEN COVID-MENTS
Thou shalt stay home.
Thou shalt not gather in groups.
Thou shalt not panic.
Thou shalt not hoard TP.
Wash thy hands.
Honor thy curfew.
Check on loved ones.
Do not COVID thy neighbor's wife.
Seriously, THOU SHALT STAY HOME .
Thou shalt make the best of it.
— God (@TheTweetOfGod) March 20, 2020

Montag, 6. April 2020

"Die Dornenkrönung": Im Leiden wird Jesus zum Inbegriff des Menschen

Corona als Strafe Gottes? Im Gegenteil: Der mit Dornen gekrönte Gottessohn zeigt uns einen mit-leidenden Gott – einen Gott, der durch sein Leiden und Sterben den Menschen seine unverbrüchliche, niemals endende Treue und Liebe beweist

Florentine / pixelio.de





In früheren Jahrhunderten haben Christen einen etwas anderen Kreuzweg gebetet: Sieben Stationen gab es, und bei der zweiten Station ging es um die Dornenkrone. Unser Kreuzweg heute kennt sie nicht mehr. Wohl aber die Evangelien – außer Lukas – und fast alle Darstellungen der Kreuzigungsszene.
"Die Soldaten flochten einen Kranz aus Dornen; den setzten sie ihm auf und legten ihm einen purpurroten Mantel um. Sie stellen sich vor ihn hin und sagten: Heil dir, König der Juden!" (Joh 19,2). Genau. Erst dadurch wird der Kranz zur Krone – zu einem der Insignien, der Zeichen des verspotteten und verhöhnten Königs der Juden. Der Kontext macht den Kranz zur Krone.

Die Krone, der Kuss, das Händewaschen: eine ganze Reihe von Begriffen wird bei der Passion Jesu in ihr Gegenteil verkehrt: Mit einem Kuss verrät Judas Ischariot seinen Herrn an die Soldaten und Gerichtsdiener der Hohenpriester und der Pharisäer – ein Zeichen der Freundschaft und der Zuneigung wird zum Zeichen für Verrat und läutet den Weg zum Tod ein. Petrus, der, als alle anderen Jünger bereits geflohen sind, noch in der Nähe Jesu bleibt – eigentlich ein Zeichen der Verbundenheit – verleugnet ihn: Nein, diesen Menschen kenne ich nicht. Pilatus wäscht sich seine Hände und erklärt vor dem Volk seine Unschuld am Tod dieses Menschen – ein symbolischer Akt, der für Reinheit und im übertragenen Sinn für Wahrheit steht, wird in sein Gegenteil verkehrt, denn er ist es, der das Urteil über Jesus fällt und damit einen Unschuldigen dem grausamen Kreuzestod ausliefert. Und schließlich: eine Krone als Zeichen für Würde und Macht wird, geflochten aus Dornen, zum Signum für Erniedrigung, Verachtung und Entwürdigung, Spott, Hohn, Folter und Tortur, wird zum Vorgriff auf das, was das Kreuz als Skandal, als Demütigung, als grausame Hinrichtungsart bedeutet.

Der Sohn Gottes stirbt nicht als Held
Im Johannesevangelium heißt es in der Verurteilungsszene weiter: "Jesus kam heraus, er trug die Dornenkrone und den purpurroten Mantel. Pilatus sagte zu ihnen: Seht, da ist der Mensch" (Joh 19,5). "Ecce homo". Nicht als König, als Machthaber, nicht als Herrscher mit politischer Gewalt ausgestattet, sondern als das völlige Gegenteil, als würdeloser, entrechteter, völlig verlassener Mensch steht Jesus da. Mit der Dornenkrone und dem Purpurmantel, im Leiden und später vollends im Elend des Sterbens am Kreuz ist er zum Inbegriff des Menschen schlechthin geworden, er, von dem die Christen zugleich glauben, dass er der Sohn Gottes ist. Eigentlich eine Ungeheuerlichkeit! Der Sohn Gottes, ja Gott selbst, der sich vollends unterscheidet von dem "unbewegten Beweger", wie ihn die Philosophie des Theismus gedacht hat, ein Gott, der nicht als Held stirbt, nicht würdevoll und stoisch, selbstbewusst aus der Welt scheidet, sondern ein Gott, der schon mit der Dornenkrone als Karikatur eines Königs Ungerechtigkeit, Grausamkeit, Elend und Trostlosigkeit selber durchlebt.

Der mit Dornen gekrönte Gottessohn, der in allem, was er ist und tut, ganz auf seinen Vater verweist, zeigt uns auch nicht einen Gott, der auf böses und falsches Denken und Tun der Menschen reagiert mit Sühneforderung, Strafe und Rache, sondern einen Gott, der durch den Tod seines Sohnes genau eine solche menschlich erdachte Ordnung durchbricht, der durch sein Leiden und Sterben den Menschen seine unverbrüchliche und niemals endende Treue und Liebe beweist. Ist es dann aus der Perspektive des Ecce homo nicht eine Ungeheuerlichkeit, wenn einige heute ernsthaft darüber nachdenken, dass Corona eine Strafe Gottes in unserer Zeit sei, sein pädagogisches Bemühen, die Menschen doch noch zu einem Wohlverhalten zu bringen? Ecce homo – seht da der Mensch, der bei den nahezu unzähligen elendig Sterbenden in Bergamo ist, der in den Alten- und Pflegeheimen ist, in denen sich das Virus so schnell ausbreitet, der bei den Ärzten und Pflegekräften ist, die sich unter teilweise fürchterlichen Bedingungen rund um die Uhr für die Erkrankten einsetzen und die Entscheidungen fällen müssen, die sie überhaupt nicht fällen wollen und können, der aber auch bei denen ist, denen aufgrund der staatlich verfügten Maßnahmen die existentielle Grundlage wegbricht oder das Dach auf den Kopf fällt, der aber auch bei den Flüchtlingen ist, die unter unsäglichen Bedingungen in den Lagern an den Grenzen der Türkei, Griechenlands und Syriens leben müssen. Mit dem Ecce homo verstehen wir die Corona-Pandemie nicht, aber wissen einen mit-leidenden Gott an unserer Seite und besonders an der Seite all derer, die diesem Leid heute ausgesetzt sind.

Ursula Nothelle-Wildfeuer
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Dieser Beitrag ist Teil einer Serie auf katholisch.de:Der Kreuzweg vor dem Hintergrund der Corona-Krise – Station 2
Alle Beiträge findet Ihr hier

Sonntag, 5. April 2020

... erbebte die ganze Stadt ...


Am Anfang der Heiligen Messe haben wir die Palmzweige gesegnet. Der Evangelist Matthäus erzählt uns, dass damals die Menschen ihre Kleider auf den Weg ausgebreitet haben und Zweige auf den Weg gestreut haben als Jesus nach Jerusalem kam. Und sie riefen: Hosanna, dem Sohne Davids!

https://www.youtube.com/watch?v=sA_5Vp0N044

Neu heißt esin der Einheitsübersetzung: Als er in Jerusalem einzog, erbebte die ganze Stadt und man fragte: Wer ist dieser?

Normalerweise hätten sich die Gemeinden heute außerhalb der Kirchen getroffen. Z.B. an der Antoniuskapelle, die wir im Rahmen der Leseabschnitte der Passion auch gesehen haben, an einem Wegekreuz oder ähnlich.  Gemeinsam ziehen sonst dann Kinder, Erwachsene, Ältere mit bunten Zweigen in die Kirche. Das scheint mir mit dem Aufruhr, der Aufregung, den Fragen und der Geschäftigkeit die es dabei gibt und der Freude wie aus der Zeit gefallen. Gibt es auch ein stilles Erbeben?

Bei Matthäus ist dieses Erbeben oder sogar ein Erdbeben ein Zeichen der Nähe Gottes. Es begegnet wieder, wenn er später von der Auferstehung berichtet. Wir haben heute vom Menschensohn, von Jesus dem Menschen wie wir gehört, bis zu seinem Ende am Kreuz. Die Heilige Woche, die Karwoche, geht jetzt noch einmal zurück. Es wird Ruhe in der Stadt. Ruhe erleben wir auch in unserer Stadt, für manche vielleicht auch schon zu viel. Auch in vielen anderen Städten ist es heute so und auch in der Stadt, aus der uns der Evangelist erzählt, in der Heiligen Stadt Jerusalem.

In unseren Schaukästen haben wir ein Plakat, worauf steht, was alles NICHT ausfällt in dieser Zeit, was man trotzdem tun kann, auch in dieser besonderen Situation. Konkret heute an diesem Sonntag aber ist es schmerzlich, dass die Kollekte für das Heilige Land ausfällt. Für die Christen, die in Jerusalem, Palästina und Israel leben, ist diese aber wichtig. Davon werden Kinderheime, Schulen und z.B. das Caritas Baby Hospital inBetlehem unterstützt. Und das ist nicht nur für Christen, sondern für alle dort, auch für Muslime sehr wichtig.

Eines der stärksten Bilder, das ich in diesen Tagen in den Medien gesehen habe, ist das Bild von einem Rettungswagen in Israel, von der Organisation Magen David Adom, vergleichbar mit dem Roten Kreuz oder den Maltesern bei uns,  mit einem rot gemalten Davidsstern drauf. Sie sehen es ganz oben in diesem Beitrag. In einem Augenblick steht der Wagen, und die beiden Männer, die diesen Wagen fahren, die für die Menschen da sind, beten. Der eine, als Jude, in die eine Richtung mit seinem Gebetsschal, der andere, als Muslim, auf seinem Gebetsteppich in die andere Richtung. Sie beten beide. Sie helfen gemeinsam den Menschen.

Die Menschen dort im Heiligen Land brauchen unsere Unterstützung.
Deswegen möchte ich sie hinweisen auf die www.palmsonntagskollekte.de und sie bitten zu überlegen, ob sie auf diesem Weg die Menschen im Heiligen Land unterstützen können.

Und auch in unserer Stadt, die das „Heilig“ im Namen trägt, in Sankt Augustin, brauchen Menschen Unterstützung. Brauchen  Solidarität miteinander – mit allem, was heute möglich ist. Viele Netzwerke haben sich gebildet um zu helfen, dort, wo Menschen vielleicht besser nicht aus dem Haus gehen sollten, dass ihnen Einkäufe gebracht werden, wo Menschen einsam sind, reden möchten, vielleicht telefonieren können, dass man miteinander im Kontakt bleibt. Viele Beispiele gibt es da, die wir auf unserer Homepage ja auchsammeln – und auf der Homepage der Stadt natürlich auch.


Wenn wir so solidarisch miteinander sind, 
wenn wir so Palmsonntag, die Heilige Woche und Ostern feiern,  
dann ist das auch ein besonderes Erbeben.
Zeichen der Nähe Gottes.

Samstag, 4. April 2020

Palmsonntag für Kinder

Eine liebe Kollegin hat den Palmsonntag für Kinder mit biblischen Erzählfiguren gefilmt - vielleicht ist das etwas für Euch?
Ansonsten, Ihr wißt Bescheid: morgen Palmsonntagfrüh gibt es den ersten Live-Stream einer Messe für den Seelsorgebereich Sankt Augustin.

Aber hier nun das Video und die Einladung, das auch zu begleiten:
 
Liebe Kinder, lest das Evangelium ( Matthäus Kapitel 21 Verse 1-11  )
mit euren Eltern nach und spielt selbst mit euren (Playmobil)figuren den Einzug Jesu nach
und schickt uns die Bilder, die könnten wir auf der Homepage oder auf instagram veröffentlichen, wenn ihr es uns schickt




Ihr könnt dazu auch singen
1.Jesus zieht in Jerusalem ein, Hosianna! Alle Leute fangen auf der Straße an zu schrein:
Hosianna, Hosianna, Hosianna in der Höh! Hosianna, Hosianna, Hosianna in der Höh!
2. Jesus zieht in Jerusalem ein, Hosianna! Seht, er kommt geritten, auf dem Esel sitzt der Herr,
Hosianna, …
3. Jesus zieht in Jerusalem ein, Hosianna! Kommt und legt ihm Zweige von den Bäumen auf den
Weg! Hosianna….
4. Jesus zieht in Jerusalem ein, Hosianna! Kommt und breitet Kleider auf der Straße vor ihm aus!
Hosianna ….
5. Jesus zieht in Jerusalem ein, Hosianna! Alle Leute rufen laut und loben Gott den Herrn!
Hosianna….
6. Jesus zieht in Jerusalem ein, Hosianna!


Kommt und laßt uns bitten, statt das »Kreuzige« zu schrein:
Komm, Herr Jesus, komm, Herr Jesus, komm, Herr Jesus, auch zu uns.
Komm, Herr Jesus, komm, Herr Jesus, komm, Herr Jesus, auch zu uns.
 


Text und Melodie: Gottfried Neubert, nach Matth. 21, 1-11
© Strube Verlag, München


https://www.youtube.com/watch?v=MhfZxYlGwLI

Anne Linden

Freitag, 3. April 2020

„Leere“


Die Kirchen sind leer. Die Gemeinde fehlt. Wie ungewohnt. Die sonntägliche Eucharistie fehlt uns allen. 
Leere Kirche, mit Vorbereitung für den Palmsonntag Live-Stream
 Aber die Kirchen hier in Sankt Augustin sind nicht nur leer. Sie sind auch offen. Tagsüber. Jeden Tag. Auch das ist erstmal ungewohnt. Man kann das tragisch finden und bedrückend, wenn man hinein geht. Man ist ganz alleine (oder auch nicht alleine, weil man mit Partner*in oder den Kindern hinein geht) in der Kirche, die auf einmal groß und leer und einsam wirkt. Besonders jetzt mit den verhüllten Christusdarstellungen, könnte man sich einsam fühlen.
Das muss man aber nicht. Wir können versuchen den Wert einer leeren Kirche neu zu entdecken. Die Kirche ist nicht einsam und leer, sondern sie ist persönlich. Für den Moment wo wir alleine in der Kirche sind, ist es unsere Kirche. Sie gehört da gerade uns selbst und das ist eine ganz neue Erfahrung.
Ich war heute in der Kirche mit den Kindern eine Kerze aufstellen und beten. Während die Kinder sich noch in ein paar Winkeln umgeguckt haben, habe ich in der Bank gekniet und gebetet. Nach dem Gebet dachte ich mir, was für ein besonders verbundener Moment es ist, alleine in der Kirche zu sein. Die Kirche ist mir von unzähligen Gottesdiensten so vertraut, aber so für mich selbst hatte ich sie noch nie. Dieser Perspektivwechsel war herrlich erfrischend.

Lasst uns doch gemeinsam die leeren Kirche als Chance begreifen uns ganz neu mit der Kirche zu identifizieren, sie ein Stück weit noch mehr zu UNSERER Kirche zu machen. Vielleicht sollten wir, nachdem wir eine Kerze aufgestellt oder gebetet oder beides getan haben, noch ein bisschen sitzen bleiben, uns besinnen, uns umgucken oder in der Bibel lesen. Verbinden wir uns mit der Kirche, nutzen wir die Krise als Chance und nutzen wir die Möglichkeiten, die wir jetzt neu haben.
Ich werde das nächste mal eine Bibel mitnehmen oder meine Bibel-App auf dem Handy nutzen, um ein bisschen zu lesen und einfach in diesem Gebäude zu sein und die hell erleuchteten Fenster zu betrachten. Tut es mir gleich und vielleicht finden wir so einen wunderbaren Moment der Ruhe und der Geborgenheit in einer nur fast ganz leeren Kirchen.

Fabian Gäb

Donnerstag, 2. April 2020

Brief an die Gemeinde 2 - Gottesdienst digital mitfeiern


Liebe Gemeindemitglieder,
sehr geehrte Leserinnen und Leser,

http://katholisch-sankt-augustin.de/gottesdienst-digital/
zunächst möchte ich Sie von allen Seelsorgerinnen und Seelsorgern herzlich grüßen und Ihnen unsere guten Wünsche für Sie und Ihre Lieben übermitteln.
Gleichzeitig danken wir Ihnen allen für Ihren vielfältigen Einsatz und Ihr Engagement zum Wohl und zur Unterstützung der Menschen in unserem Seelsorgebereich und in unserer Heimatstadt Sankt Augustin. Danke.

Die Fastenzeit geht Ihrem Ende entgegen und die österlichen Tage nähern sich. In der Fastenzeit haben wir alle durch die Corona-Pandemie neue Formen von Verzicht lernen müssen. Neben den vielleicht klassischen persönlichen Vorhaben, ist für uns alle durch die Kontaktbeschränkungen der Verzicht auf persönliche Begegnung und Gemeinschaft schmerzhaft spürbar geworden. Wir haben lernen müssen, dass dieser Verzicht zurzeit absolut „Not – wendend“ ist. Alternative Wege der Kommunikation in unseren Familien, Freundeskreisen, mit den Kolleginnen und Kollegen und auch in unseren Gemeinden mussten gefunden und eingeübt werden.
Dass wir uns nicht begegnen und sehen können, wird sicherlich zu den Ostertagen noch einmal eine besondere Herausforderung werden. So gut es möglich ist, wollen wir Seelsorgerinnen und Seelsorger Sie dabei unterstützen und Ihnen zur Seite stehen. Natürlich sind wir alle nach wie vor unter den bekannten Telefonnummern und Mailadressen (s.o.) für Sie erreichbar.

Im Seelsorgeteam haben wir ausführlich und auch unterschiedlich diskutiert, wie wir Sie am Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag und in der Osternacht an einem Gottesdienst in unserem Seelsorgebereich teilhaben lassen können. Sicher, es gibt inzwischen fast unzählige Möglichkeiten, sich über das Internet an jedem Tag einer betenden und Gottesdienst feiernden Gemeinschaft und Gemeinde anzuschließen. In den vergangenen Tagen haben uns aber auch viele Rückmeldungen erreicht, in denen der Wunsch nach Vertrautem und nach Mitfeier von Gottesdiensten in Sankt Augustin geäußert wurde.

Diesem Wunsch möchte ich als Pfarrer gerne nachkommen und entsprechen.

So möchte ich Sie mit diesem Schreiben einladen und darüber informieren, dass wir

·         am Palmsonntag um 10.00 Uhr
·         am Gründonnerstag um 19.00 Uhr
·         am Karfreitag um 15.00 Uhr
·         und in der Osternacht um 21.00 Uhr

die Hl. Messen bzw. die Karliturgie aus der Pfarrkirche St. Martinus in Sankt Augustin-Niederpleis im Internet live übertagen.

Dabei liegt es uns am Herzen, dass alle Gemeinden und Kirchen in unserem Seelsorgebereich sichtbar und hörbar werden und so die gewünschte Vertrautheit für alle Gemeinden erfahrbar ist.
Wenn Sie an den genannten Tagen zu den angegebenen Uhrzeiten in geistlicher Verbundenheit die Gottesdienste mitfeiern möchten, geben Sie bitte folgenden Link zu den angegebenen Uhrzeiten auf ihrem internetfähigen Gerät ein

www.katholisch-sankt-augustin.de/gottesdienst-digital

Wir hoffen, dass technisch alles klappt.

Am Palmsonntag wird ein Teil des Palms für die Gemeinden in der Heiligen Messe gesegnet und anschließend zu den Kirchen gebracht, so dass Sie sich ab dem frühen Nachmittag einen Zweig für zuhause und vielleicht auch für andere mitnehmen können. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine Uhrzeit angeben können, um nicht erlaubte Ansammlungen zu vermeiden. Wir bitten Sie darauf zu achten, dass Sie bitte nur die Anzahl von Palmzweigen mitnehmen, die Sie wirklich brauchen, damit möglichst für alle Palm da ist.
Gegebenenfalls werden wir zu einem späteren Zeitpunkt noch Palm „nachsegnen“.

Am Ostersonntag können Sie sich gerne in den Kirchen kleine gesegnete Osterkerzen abholen. Da wir nur eine begrenzte Anzahl von Osterkerzen haben, sorgen Sie bitte auch hier gerne für sich, aber auch für die anderen.

Wir danken Ihnen für Ihre Solidarität und erinnern freundlich noch einmal an die bestehenden Kontaktregelungen.

Wenn Sie vor dem Osterfest das Sakrament der Versöhnung empfangen möchten, nehmen Sie bitte mit einem priesterlichen Seelsorger direkten telefonischen Kontakt auf, um gegebenenfalls einen Termin zu vereinbaren. Da eine Beichte im Beichtstuhl zurzeit nicht erlaubt ist, können Beichten nur in den Kirchen unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften stattfinden. Auch hier bitten wir Sie um Ihr Verständnis.

Abschließend darf ich Ihnen mit diesem Schreiben noch einmal unsere herzlichen Grüße senden und Ihnen die Verbundenheit unseres Seelsorgeteams zusichern.

Ihnen allen wünschen wir Gesundheit und Gottes Segen für die kommenden Tage und bereits jetzt trotz allen Herausforderungen ein hoffnungsvolles Osterfest.

Das Licht des Auferstandenen Herrn möge unser aller Leben etwas heller machen.


Ihr Pastor


Peter H. Emontzpohl