Freitag, 14. November 2014

Freiheit ins Herz heute

(auf der Suche nach Orientierung und Halt in den Fragen unserer Zeit habe ich gestern wieder einmal die Bibel durchgeschaut und verschiedenen deutschen Übersetzungen nach "Flüchtlingen" gesucht (oder "Fremden" oder "Fremdlingen", wie es Martin Luther verwendete ...) - dabei bin ich auf den Psalm 146 gestoßen oder auch wieder einmal zurückgekommen; diesen habe ich dann in einer Verheutigung von Peter Spangenberg gelesen und übertrage und ergänze diesen frei wie folgt)

Lobe Gott, meine Seele!

Es ist wunderbar.
Es ist wunderbar, sich mit ganzem Herzen über Gott zu freuen. Das will ich tun meinen Alltag entlang.
Von weltlichen Mächten werden wir immer wieder enttäuscht. Aufs Neue Tag für Tag.
Wunderbar, wenn wir unseren Anker bei Gott setzen und ihm einen Platz geben in unserem Tag.
So haben es Menschen vor uns getan, von Urväter und Urmütterzeiten an.
Meine Hoffnung soll Gott gehören, der alles geschaffen hat, was uns trägt und umgibt.
Himmel und Erde und Welt und Planeten und Kometen und unser Land.

Er ist bei denen die unter der Folter leiden - und wir sollen uns dagegen auflehnen überall.
Er stärkt die Hoffnung derer, die hungern - und wir sollen unser Essen mit ihnen teilen.
Er gibt den Gefangenen die Freiheit ins Herz - und wir sollen sie besuchen und für die Freiheit aller kämpfen.
Er lässt die Blinden erkennen, was wirklich zum Leben gehört - und wir sollen ihnen die Hand reichen und für sie Licht sein im Dunkeln.
Er schenkt den Niedergeschlagenen neuen Lebensmut - und wir sollen ihnen beistehen und sie in ihrem Tal besuchen.
Er stützt mit deiner Nähe die, die sich fremd fühlen - und wir sollen sie gastlich aufnehmen und ihnen neue Heimat geben.
Er macht einsamen Kindern klar, dass sie nie allein sind - und wir sollen sie behüten überall und vor allem.
Er macht Frauen und Männer Mut, wenn sie am Ende sind - und wir sollen da, wo Alternativlosigkeit behauptet wird, ein anderes Ende schreiben.

Wer aber nicht nach Gott fragt, lebt vielleicht ins Leere hinein. Oder Mag er doch Verbündeter werden bei dieser Agenda?

Gott, du regierst mein Leben.
Es ist wunderbar.


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